2020 – Ein abstraktes Jahr mit 366 Tagen

Above the Cloud

Lange oder eigentlich sehr lange ist es her, dass ich einen Artikel schreibe. Irgendwie hatte ich immer irgendeine Ausrede. Keine Zeit, keine Lust, keine Muse oder es gibt eh schon so viele Artikel übers Laufen, das Leben oder sonstiges.
Aber neulich sagte jemand zu mir „du schreibst doch für dich oder und nicht für die anderen?“ Das war sowas auf den Punkt gebracht. Eigentlich schreibt man ja für sich und wenn es keiner lesen will was der andere schreibt, dann muss derjenige es auch nicht lesen – so einfach 🙂

Wobei das Jahr 2020 doch irgendwie voller Ereignisse war, schönen Momenten und vielen Themen, die man auch gerne vergessen möchte, obwohl dann auch doch wieder alles anders war.
Ja, 2020 war ein komisches Jahr.

Im Februar bin ich Jobtechnisch von Microsoft wieder oder zu Dell gewechselt. Wieder, weil EMC, wo ich ja einige Jahre gearbeitet hatte, mit der Dell fusioniert hat. Daher auch „wieder“ zu Dell, weil ich eben viele bekannte Gesichter aus der EMC Zeit noch kenne, was es wesentlich einfacher machte.
Jetzt bin ich dort in einem wunderbaren Team – dem UDS Team. UDS steht für Unstructured Data Solutions – dort bin ich jetzt ein Teil des Spezialisten-Teams rund um das genannte Thema – und es bietet sich natürlich an, dass ich in diesem Team die Cloudfahne etwas hochhalte.

Lauftechnisch oder sportlich gesehen war 2020 eher eine Randerscheinung im Vergleich zu den letzten Jahren. Wettbewerbe und Camps wurden abgesagt und man musste sich anders motivieren. In meinem Fall eine richtige Herausforderung. Julia gab sich echt Mühe mit mir, aber der niederbayerische Faulpelz kam nicht wirklich in die Gänge.

Aber mein 2020 stand wohl eher in der Ausbildung zur Einsatzkraft bei der Bergewacht Bayern – Bereitschaft Passau/Dreisessel. Viele Prüfungen sind angestanden. Von der Notfallmedizin, Winterrettung, Luftrettung und Naturschutzprüfung bis zur Sommerrettung. Die Jungs und Mädels aus der Bereitschaft, die sich um die Ausbildung kümmern, haben da echt einen harten Job, jeden das nötige Wissen zu vermitteln – VIELEN DANK mal an dieser Stelle! Aber auch von den Anwärtern wird einiges abverlangt, geistig wie auch körperlich.
Was im 2020 in der Bereitschaft noch hinzukam war die Renovierung der Diensthütte. Eine enorme Leistung was hier von den Kameraden vollbracht wird. Also ich bin echt stolz, ein Teil von dem Team zu sein.
Zu der Ausbildung könnte man natürlich viel schreiben, aber das will ich jetzt keinen zumuten.

So geht das 2020 doch irgendwie langsam zu ende. Ich bin sicher mit noch vielen tollen Ereignissen und wunderbaren aber traurigen Momenten. Aber lassen wir es einfach mal auf uns zukommen.

Bleibt mir alle Gesund und bis 2021


4 thoughts on “2020 – Ein abstraktes Jahr mit 366 Tagen

  1. Super Kommentar, Burli! Hast Du nicht den Ausbau des Buses und vor allem euer neues Familienmitglied Nala vergessen! Hoffe wir sehen uns mal wieder, entweder beim Eishockey oder vielleicht beim „Gassi-Gehen“!

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